2016 … alles neu.

Aloha im neuen Jahr!!!

Dass es 2016 geschlagen hat, die Feiertage vorbei sind und diese hochmotivierte Neujahrsfrische um sich greift, bemerke ich momentan vor allem im Fitnessstudio: Verglichen mit der Anzahl der Besucher in den letzten Monaten könnte man meinen, seit dem 1. 1. sei der allgemeine Bewegungswahn ausgebrochen. Egal, zu welcher Tageszeit, das Studio ist immer voll mit Trainingswütigen, die sich verausgaben, als ginge es um alles. Gut – das ist wahrscheinlich eh ein Klassiker, der sich jedes Jahr aufs Neue wiederholt. Da ich aber erst im Oktober 2015 begonnen habe, regelmässig ins Studio zu gehen und mich dort zu verausgaben, sehe ich das Phänomen der guten Fitnessvorsätze nun zum ersten mal live, hehe 😉

Zum Glück habe ich sportlich schon im Herbst begonnen, bin brav dabeigeblieben und muss mich jetzt nicht zum Training zwingen. Ich gebe zu, ich war wirklich lange ein Fitnessstudio-Verächter. Warum? Weil ich aus meiner Jugend eigentlich nur Studios kannte, in denen es nur um eines ging: Posing. Buaaah … nervig! Jetzt habe ich zum Glück eins gefunden, in dem man beim Training komplett seine Ruhe hat, da macht jeder sein Ding und fertig. Manchmal geht’s zur Abwechslung in den Functional-Fitness-Turm, wo man sich mit einer Runde von Leuten bei lauter Bumm-Bumm-Musik durch ein Zirkeltraining turnt – auf Zeit und so schnell und hart es geht. Klingt vielleicht nicht so angenehm, aber es macht Spaß! Und das Gefühl nach einer Trainingseinheit ist sowieso unbezahlbar, finde ich. Ein weiterer Pluspunkt, den ich für mich entdeckt habe: Wenn ich schon im Winter trainiere, brauche ich mir im Sommer weder Gedanken über die Bikinifigur noch über meinen Fitness-Level machen. Wo ich früher meine Muskeln erst in der warmen Jahreszeit aufgebaut habe, sind sie jetzt schon da – was mir vor allem beim Kiten und bei neuen Tricks zugute kommen wird. Außerdem habe ich kein schlechtes Gewissen mehr bei Schokolade. Es leben die Belohnungskalorien!

Vorsätzlich einen Schritt zurück

Wie haltet ihr es denn mit Vorsätzen im neuen Jahr? Ich persönlich bin kein Fan davon, weil ich finde, dass man, wenn man etwas Neues tun will, einfach damit anfangen sollte – egal, wann, nicht nur zu Neujahr. Wozu warten?

Zeiteinteiler und Gedankensammlungsgerät.

Zeiteinteiler und Gedankensammler. Ab jetzt nicht mehr ohne.

Ich habe also keine richtigen Neujahrsvorsätze. Obwohl es natürlich schon etwas hat – am 1. 1., wenn ein ganz neues Jahr vor einem liegt, ganz rein und frisch, wie ein Buch mit unbeschriebenen Seiten.
Natürlich nimmt man gewisse Altlasten aus dem Vorjahr mit wie einen Rucksack, den man nicht ablegen kann, weil er zu festgeschnallt ist. Aber der Zauber des Anfangs lässt einen tief durchatmen und gibt Energie, die unbeschriebenen, frischen, weißen Seiten des persönlichen Buches mit neuen Dingen zu beschreiben. Dinge, die man gerne in seinem Leben hätte, die man erleben möchte, die man erledigen will, weil dies in den Vorjahren aus irgendwelchen Gründen noch nicht geschehen ist. Aber im neuen Jahr, da wird’s passieren…
Ähem. Ich bemerke gerade, dass ich hier ziemlich herumphilosophiere! In Anbetracht der Textlänge: Schluss damit. Etwas, das aus datumstechnischen Gründen doch zu einer Art Neujahrsvorsatz bei mir wurde: Ich werde nicht länger nur alles digitalstupide in meinem iPhone abspeichern, sondern wieder einen Kalender verwenden. Da mach ich jetzt bewusst einen Schritt zurück. Letztens bin ich beim Ausmisten auf meine alten Kalender gestoßen und hab ein bissl durchgeschmökert. Und was ich da gefunden habe, hat mich schon zum Nachdenken gebracht: Früher habe ich einfach so viele gute Ideen etc. aufgeschrieben – Wörter, die mir gut gefallen und die ich in meinen Texten einmal verwenden möchte, Redewendungen usw. Da bin ich ziemlich nachlässig geworden. Sicher, ich könnte auch alles in der Notizen-App speichern. Aber das mache ich aus mir unbekannten Gründen einfach nicht. Tippfaulheit? Keine Ahnung. Vielleicht deshalb, weil der Vorgang des Aufschreibens doch ganz anders ist als der des Einfach-Eintippens. Bewusster eben. Ich hab auch das Gefühl, dass mich das kreativer macht und meinen grauen Zellen gut tut – eine kleine Intellektmassage sozusagen.

Ziele und so

Mein allerliebster kleiner Schnüffelbüffel.

Mein allerliebster kleiner Schnüffelbüffel.

Außerdem habe ich vor, mit dem heißgeliebten Hundsi (noch) öfters spazieren zu gehen, damit er noch mehr schnüffeln und die Welt entdecken kann – wenn er nicht gerade schläft, was er (neben essen) auch sehr gut kann. Am liebsten auf der Couch inmitten gaaanz vieler weicher Polster, Decken oder was auch immer.

Und sonst? Neulich hab ich gelesen, dass man Ziele erfolgreicher umsetzt, wenn man nicht mit anderen darüber spricht. Naja … egal. Ich schreibe hier trotzdem drüber, muss ja keine Details verraten. Aber soviel vorab: Ich habe ein neues Schreib- bzw. Blogprojekt in Planung bzw. läuft es schon (fast). Es hat übrigens nichts mit dem Label Haubinger zu tun. Die Seite ist gerade im Aufbau und ich quäle mich mit CSS und Co. herum (da kenn ich mich leider noch Nüsse aus). Ich hoffe, dass bis kommenden Montag schon der erste Beitrag online ist. Mal sehen 🙂

Daran werde ich jetzt auch weiterarbeiten, damit auch was draus wird!

Ich wünsche euch ein traumhaft-wunderschönes-wunscherfüllungsträchtiges 2016!

Buchtipp: 25 Stories I would tell my younger self

E-Book-Tipp (bis 16. 11. kostenlos!)

Hallo allerseits,

heute hab ich mal was ganz anderes für euch – nämlich empfehlenswerten Lesestoff! Und das Beste – ich sag’s gleich vorab – wer schnell ist, bekommt diesen sogar noch kostenlos.

Das Buch, von dem hier die Rede ist, nennt sich „25 Stories I would tell my younger self“ und wurde von Julian Hosp geschrieben. Er ist nicht nur Autor, sondern auch noch Arzt, Unternehmer und Profi-Kitesurfer (und das alles mit 29!). Hier seht ihr ihn in Action:

Action 2

Derzeit lebt und arbeitet Julian (der in Österreich geboren wurde) in Hong Kong, wo auch sein Buch entstanden ist. Worum geht’s darin? Der Name „25 Stories I would tell my younger self“ lässt schon etwas vermuten.

Die Beschreibung des Buches liest sich so:

“Making mistakes is pure stupidity!
Really?
Yes, if you could have learned from someone else who had already made those mistakes before you.”

  Learn

  • Valuable Lifehacks in 25 straightforward, easy to connect stories

  • Understand how growing a tree is similar to building a business

  • how getting cheated in Brazil for tens of thousands of dollars can be valuable

  • what makes someone choose not to work as a doctor after graduating

  • why making your first million dollars within 10 years can be very straightforward

 

Klingt spannend, oder? 25 Geschichten, die aufzeigen, wie scheinbare Mini-Entscheidungen das Leben maßgeblich beeinflussen können. Sowas kennt doch jeder irgendwie. Eins ist klar: Erspart bleibt einem eh trotzdem nichts – seine Erfahrungen muss jeder selbst machen. Und Bereuen bringt auch nichts. Aber ein Buch mit wahren Geschichten, aus denen sich jeder seinen Teil fürs eigene Leben „mitnehmen“ kann und in dem man sich vielleicht auch selbst hin und wieder ein wenig wiederfindet, kann auf keinen Fall schaden – im Gegenteil! Immerhin hat der Autor einen beeindruckenden Lebens- und Karrierelauf vorzuweisen … und mich interessiert total, wie er all das in seinem Alter schon geschafft hat. Weiteres Plus: Ein Buch auf Englisch zu lesen hält die grauen Zellen auf Trab, wenn man, so wie ich, im österreichischen Alltag nur wenig englisch redet.

Deshalb werd ich auf jeden Fall gleich heute mit dem Buch anfangen und freu mich drauf! Auch, weil ich am allerliebsten über das echte Leben und wirklich passierte Dinge bzw. persönliche Erfahrungen lese (wie ihr vielleicht wisst, schreibe ich auch selbst Bücher mit wahren Geschichten – allerdings nicht über mich selbst, sondern über die Erlebnisse anderer).

Allerdings würde ich nicht auf mein Review warten, denn jetzt gibt es das Buch für 48 Stunden (ich schätze bis Montag Nacht) kostenlos zum Download!

Also, holt es euch, lest und werdet schlau(er) 😉 Hier geht’s zum E-Book:

Bildschirmfoto 2015-11-15 um 09.07.39

Auf der Seite findet ihr noch weitere Infos zu Julian Hosp, seinen Blog u. v. m.

Alles rund um Julian und sein Buch findet ihr außerdem noch hier:

www.facebook.com/25stories

www.twitter.com/25_stories

www.instagram.com/25stories

In diesem Sinne: Einen schönen Sonntag und viel Vergnügen mit dem Buch, stay tuned und bis bald!

Instant summer

Hello im November!

Ich hab mich lange nicht gemeldet – aber es war einfach viel zu viel zu tun. Im positiven Sinne: Ich habe viel geschrieben, viel gehäkelt, viel genäht – und viel Wind gab’s auch noch. Also ein Kite-Wochenende nach dem anderen (und ich hab einen Kite-Picture-Contest gewonnen!) mit jeder Menge Spaß.

Dann haben wir noch beschlossen, mal schnell eine Woche Herbstflucht in El Gouna/Ägypten einzuschieben. Mit viel Wind und Sonne und Wärme und leckerem Essen, Muskelkater, aufgeschnittenen Füßen … Kite, eat, sleep, repeat. Ich will wieder!!!

Lust auf ein wenig Instant Summer?

Aloha, habt ein schönes Wochenende – bis bald!

Back in september …

Ob ich den Herbst toll finde?

Nein, es freut mich gar nicht, dass der jetzt da ist. Ganz ehrlich – ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht, niente, nada. Buaaah! Vor allem so plötzlich! Vor zwei Tagen sind wir abends noch ewig lang auf der Terrasse gesessen, haben gegrillt und Weinchen getrunken. Paradiesisch war das. Und jetzt? Könnte ich mich schon in Schichten gehüllt aufs Sofa verpflanzen und Winterschlaf machen. Ich kann weder den sinkenden Temperaturen noch den bunten Blättern etwas abgewinnen. Da hab ich es lieber monoton grün und dafür warm, Jeansshorts, Top und Flip Flops, basta. Naja, was solls … ich muss mich wohl oder übel mit dem Herbst abfinden – denn ob ich ihn mag oder nicht, ist dem Wetterverantwortlichen da oben glaub ich ziemlich wurscht.

Trotzdem – oder gerade deshalb – schau ich heute noch einmal auf meinen Sommer zurück. Der war heuer wieder einmal nicht von schlechten Eltern! Aber Bilder sagen mehr als Worte, deshalb voilá (Achtung, lang!):

rhodes02

Die Wochen auf Rhodos waren unvergesslich – abso-f**ing-lutely geil-witzig-herrlich.

Vom täglichen Sonnenuntergangs-Viewing über die vielen, vielen Kitesessions (mit vielen, vielen Crashes), das geniale Essen, die schrägen Parties und vor allem die Leute – Freunde, die man so lieb gewonnen hat, dass das Heimfahren jedes Jahr (noch) ein wenig schwerer wird. Mittlerweile ist Kremasti für uns so etwas wie ein zweites Zuhause geworden. Auch, wenn ich jetzt physisch hier in der Steiermark am Mac sitze – irgendwie bin ich immer zur Hälfte in diesem Dorf im Norden von Rhodos. Zumindest mit dem Herzen.

rhodes16_1

Hier bin ich mit einem unserer neuen Schirme: Cabrinha FX. Ich liebe-liebe-liebe diesen Kite – nicht nur, weil ich durch bzw. mit ihn sooo viel dazulernen konnte! Mit dem FX habe ich viel mehr Vertrauen in mein Können, ich fühle mich so, als hätte ich den Kite immer unter Kontrolle – was es um einiges lustiger macht, neue Tricks auszuprobieren. Sogar solche, von denen ich nie, nie, nie im Leben gedacht hätte, dass ich sie jemals machen würde. Tja – meine Kitesucht ist durch den FX noch stärker geworden 🙂

cabrinha7

f16
Oh yes, I love it!!!

kadriya_photo

So, das hier ist – wie man unschwer erkennen kann – ein sehr professionelles Foto 😉 Aufgenommen am Strand von Kremasti, spontan und ohne jegliche Vorbereitung … aber wozu gibt’s Photoshop? Ich bin die in der Mitte. Die Fotografin heißt Kadriya Krik (hier geht’s zu ihrer Homepage) und kommt aus Moskau, wo sie auch fürs Fernsehen arbeitet und ziemlich prominent ist. However- man sieht, sie beherrscht ihr Handwerk! Aus einer anderen Perspektive hat das Ganze so ausgesehen:

photoshoot_beach

Und was tut man, wenn es mal windstill ist?

knuepfen
Kollektives Bändchenknüpfen! Hab ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht – das letzte Mal mit 16 oder so.

jaime
Oder man nimmt einen griechischen Streuner in Obhut und bringt ihn dann nach Österreich (für Freunde).
Darf ich vorstellen – Jaime, ca. acht Monate als und mittlerweile Grazer!

Finally … @ home again …

walderdbeeren

Ok, ok … nicht nur in Griechenland ist es fein – auch daheim sein hat Vorteile. Zum Beispiel die Walderdbeeren, die bei Oma im Garten wachsen und so schmecken, dass man die Geschmacksknospen förmlich „Mehr, mehr, mehr!“ schreien hören kann. Oder die Himbeeren und Brombeeren aus dem eigenen Garten – die in solchen Mengen wachsen, dass ich fast mit dem Ernten nicht mehr hinterherkomme.

hair

Was noch neu ist: Meine langen Haare sind ab! Nach ewig langem Hin- und Herüberlegen, weil ich immer zu feig war, zum Friseur zu gehen, hab ich schließlich selbst Hand angelegt. Eigentlich wollte ich mir ja nur die Spitzen ein bisschen zurechtstutzen … dann ist es mich überkommen und ich hab einfach drauf losgeschnitten. Zuerst mit der Schere, dann mit dem Rasiermesser. Ich dachte: Muss man auch mal gemacht haben – sich einfach selbst die Haare schneiden. Bis jetzt hab ich es noch nicht bereut 😀

kiteboard dip dye

Und wenn wir schon beim Thema Selbermachen sind: Hier bin ich mit meiner Nachbarin und Freundin T. – das Schwarze im Vordergrund ist Monkey (der auf Fotos immer etwas dunkel rüberkommt). In der Mitte mein altes-neues Board! Weil ich das Design nicht so gerne mochte, hat mein Liebster die Oberfläche abgeschliffen und ich hab dann mit Sprühdosen herumgewütet. Ich liebe ja diese Farbübergänge … quasi alles, was „ombre“ oder „dip dye“ ist. Das Ergebnis gefällt mir jedenfalls total. Kann es gar nicht erwarten, es das erste Mal im Wasser zu sehen!

Ach ja, und weil es ja bald wieder Winter wird …

image

Die guten alten Beanies! Natürlich habe ich sie nicht vergessen, sondern bin schon fleissig am Produzieren. Hach … so haben der Herbst und der Winter ja doch etwas Gutes.

In diesem Sinne: Ich hoffe, ihr hattet auch so einen tollen, langen Sommer! Freu mich jetzt schon auf den nächsten … 😉

Cheeky Bikini Pants

Auf der Suche nach dem CHEEKY BIKINI

Ähem … kennt ihr das auch – ihr findet einfach keine Bikinihose, die so richtig passt? Ich bin seit Jahren auf der Suche. Vielleicht habe ich einfach eine seltsame Figur, was weiß ich. Wenn die Hose am Hintern gut sitzt, dann spannt sie an der Hüfte, so dass ich mir vorkomme wie eine Knackwurst. Und wenn sie an der Hüfte passt – dann ist sie am Hintern wieder zu weit. Wahrscheinlich eh ein Luxusproblem – aber trotzdem, es neheeeeeervt gewaltig!

In den vergangenen Jahren hab ich mich nichtsdestotrotz so ziemlich damit abgefunden, dass das halt so ist mit mir und den Bikinihöschen. Und hab immer wieder Mädels bewundert, die in den Dingern einfach so superknackig aussehen. Bis mir aufgefallen ist, dass es eine ganz bestimmte Höschenform ist, die da heraussticht – und die ich einfach nicht besitze!!! Willhaben, willhaben, willhaben 🙂 Wenn möglich, sofort – aber zumindest noch unbedingt vor dem Urlaub.
Es handelt sich dabei um Bikinipants, die hinten etwas knapper geschnitten sind. Nicht so knapp, wie ein String. Aber so ein Mittelding aus normal  und String 😉 Es hat einige Google-Suchmarathons gebraucht, bis ich herausgefunden hab, wie diese Form genannt wird: cheeky! So viel weitergeholfen hat mir diese Erkenntnis aber auch nicht – denn die Dinger sind sauschwer zu kriegen (meistens schon überall ausverkauft). Und wenn verfügbar, dann sauteuer …

In meiner Verzweiflung hat mich – wieder einmal – mein heißgeliebtes Pinterest gerettet! Ich wäre ja ehrlich gesagt nicht auf die Idee gekommen, mir jemals so etwas wie einen Bikini selbst zu nähen. Aber dann hab ich diesen Pin gefunden – und war gleich hin und weg. Genau so und nicht anders soll mein Höschen bitte aussehen! Und da steht, ich kann mir sowas selber nähen. Jipiiiiieh! Geilo-meilo.

Das Ergebnis seht ihr auf den Bildern unten. Ich hab mir auch gleich noch zwei Surf-Pants genäht (etwas dicker, sollen am Wasser besser halten). Tipp: richtiger Badeanzugstoff bzw. Lycra ist gar nicht so leicht zu bekommen. Am besten, man lässt sich im Stoffladen beraten – irgendetwas Geeignetes findet sich immer.

   
   

Die Pants werden in meinem Urlaub auf Bequemlichkeit und – ganz wichtig – Crashfestigkeit getestet 😉

Nach langer Pause …

… melde ich mich zurück 🙂

Es hat sich in vergangenen Monaten so viel getan, dass das Bloggen irgendwie auf der Strecke geblieben ist. Schade, aber unabänderlich 😉

Anfang April bin ich – ganz unerwartet – in einen neuen Job reingerutscht. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich hier (mein Wohnort ist nicht der Größte) als Journalistin tätig werden könnte. Deshalb auch das Lehrerstudium. Und dann, plötzlich … war mein Job da! Und es ist super!!! Ich habe meine eigene Kolumne und ein ganz tolles Team. Und mir wurde ganz schnell klar, dass ich viel lieber arbeite als studiere – und dass ich liebend gern schreibe und mir eigentlich gar nicht vorstellen kann, als Lehrerin zu arbeiten. Hm, tja. So viele Erkenntnisse!
Nun, wie auch immer. Der Job hat mich ganz schön intensiv beschäftigt – in positiver Weise. Meistens bin ich vor lauter Texten abends nur mehr völlig leer im Kopf ins Bett gefallen. Ist jetzt noch so. Ich bin es einfach gar nicht mehr gewohnt. Aber diese Müdigkeit nach so einem anstrengenden Tag ist eine Gute 🙂

Trotz allem hab ich nebenbei gaaanz viele Selbermacher-Projekte in Angriff genommen. Abgesehen von meinem ersten eigenen Garten inklusive Gemüse und Co. (auch ganz schön arbeitsintensiv) wäre da beispielsweise das Holz-Surfboard für die Terrasse, das mein Liebster geshaped und ich dann bemalt habe. Die pure Meditation – könnte ich den ganzen Tag machen. Vielleicht sogar irgendwann mit Boards, die nicht nur der nett zum Anschauen sind, sondern mit denen man sogar echt aufs Wasser kann.

surfboard terrassesurfboard deko

Hier übrigens die coole Grillbox, die mein Liebster entworfen hat:

brennbar grillbox

Oder die Dip-Dye-Shirts und -Shorts für den Sommer.

gradient tops gradient tops pant

Dann wäre da noch mein gepimptes Kiteboard, ein North Jaime 132X39, bemalt mit Acrylfarben.

Jaime

Nicht zu vergessen – der Walderdbeer-Pflück-Marathon in Omas Garten. Habt ihr schon mal Walderdbeeren mit Schlag gegessen? Einfach zum Niederknien – ach, was sag ich, es ist zum Durchdrehen, so gut schmeckt das!!!

walderdbeeren

Yep, das waren ein paar Einblicke in meinen bisherigen Sommer. Da kommt noch viel mehr, das kann ich versprechen 🙂

Bis dahin, macht’s gut und genießt die Sonne!

Osterabenteuer

Das Wetter hier in Österreich war in der Woche vor Ostern ja wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Ein guter Grund, um sich auf den Weg zu machen: Mann, Frau, Hund plus VW-Bus! Im Gepäck viel warme Klamotten, Ostereier, Wein und Kite-Equipment. Auf ins Abenteuer 🙂 Und das sollte es auch werden. Denn die Windfinder-App lotste uns in Richtung Kroatien, wo die Temperaturen sich immerhin oberhalb des Gefrierpunktes bewegten und auch ein wenig Wind kommen sollte.
In Kroatien gibt es ja ganz wundervolle Strände – nur eignen sich die meisten leider nicht zum Kitesurfen, da spitze Steine den Kites nicht so gut tun – logischerweise. Wir hatten aber von einem kleinen Ort namens Nin gehört, der – und das ist für Kroatien wirklich ungewöhnlich – über einen Sandstrand verfügt. Nin ist quasi eine kleine Insel und liegt etwas nördlich von der Hafenstadt Zadar (übrigens eine wunderschöne City mit großartigem Flair: super Bars, tolle Shops, traumhafte Altstradt, lässiger Style – und das alles direkt am Meer).

Die kleine Stadt Nin ist umgeben von einer Lagune. Man kitet entweder im Lagunenteil östlich von der Stadt oder im Meer. Dazwischen liegt der längliche Strandteil – der auf beiden Seiten einen Zugang zum Wasser bietet.

Die kleine Stadt Nin ist umgeben von einer Lagune. Man kitet entweder im Lagunenteil östlich von der Stadt oder im Meer. Dazwischen liegt der längliche Strandteil – der auf beiden Seiten einen Zugang zum Wasser bietet.

Aber zurück zu Nin. Die Stadt ist so niedlich, wie es der Name verspricht. Leider hab ich – Schande über mich – keine Fotos von der entzückenden Altstadt gemacht. Aber ihr könnt euch hier ein Bild davon machen. Das folgende Foto zeigt die Lage von Nin inklusive der Lagune und der Meerseite. Was für Kitesurfer besonders interessant ist: In Nin kann man bei allen Windrichtungen kiten. In der Lagune bei Süd (böig, aber ok) und auf der Meerseite bei nördlichen Windrichtungen oder in der Lagune (ist dort zwar offshore, aber man kann überall stehen, man kann sich also, wenn nötig, zu Fuß wieder ans Ufer retten).

Busurlaub

Es ist noch früh im Jahr, deshalb waren wir auch nicht verwundert über die noch geschlossenen Campingplätze. Der Nachteil daran: keine Sanitäranlagen in direkter Nähe. Der Vorteil: Man kann sich mit dem Bus einfach an den Strand stellen, weil es zu dieser Zeit noch völlig egal ist. Wildcampen muss man mögen. Wenn man im Urlaub 5-Sterne-Luxus bevorzugt, dann mag man es ziemlich sicher nicht. Denn es passiert dabei schon, dass man mal ein paar Tage lang keine Dusche findet. Oder dass es saukalt ist. Dass man, wenn es regnet, im Bus oder in einem Café herumsitzt und sich die Zeit mit Teetrinken und Backgammon vertreibt. Und so weiter und so fort. Das ist nicht jedermanns Sache.

Aber, zugegeben – wenn es nicht mal 20 Grad hat und man sowieso vorhat, sich jeden Tag im Wasser aufzuhalten, ist das mit der Dusche halb so schlimm. Mein Tipp: Immer genügend Baby-Feuchttücher mithaben, mit denen fühlt man sich schnell wieder (einigermaßen) frisch ;). Für mich ist es jedenfalls so, dass ich für alle Entbehrungen, die ich bis jetzt auf „nur-Bus-Trips“ gemacht habe, tausendfach entschädigt wurde – mindestens. Ich denke, dieses Foto sagt schon vieles aus:

Lonely camping. Direkt am Strand. Hat doch Postkartenflair, oder?

Lonely camping. Direkt am Strand. Hat doch Postkartenflair, oder?

Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als mich nach einem geilen Kitetag erschöpft aus dem Neo zu schälen, mich anzuziehen, vor den Bus zu setzen, die Sessions bei einem Becher Wein zu besprechen, zu spüren, wie meine Muskeln beansprucht wurden, die Wärme langsam zurück in den Körper strömt und ich weiß, dass dann noch ein oberleckeres Abendessen wartet, in einem Restaurant, das erst entdeckt werden muss. Keine Zeitvorgaben, nichts! Ein Strandliegeurlaub wäre gar nix für mich, habe es probiert, war aber nicht erholsam für mich. Ich bekomme den Kopf zurzeit am besten bei etwas abenteuerlichen Trips frei.

Tisch raus, Sessel raus, Beine hoch.

Tisch raus, Sessel raus, die müden Beine hoch. Oh yeah!!!

Kite-TV live mit Monkey.

Kite-TV live mit Monkey. Dazu ein Weinchen und ein paar Schnittchen – was will man mehr?

Nin Bus 2

So sieht die Bus-Strandidylle im Panorama aus.

Abend-Atmosphäre in Nin auf dem Weg in Richtung Nin-City ;)

Abend-Atmosphäre in Nin auf dem Weg in Richtung Nin-City 😉

Hier noch ein paar Eindrücke vom Strand und von den Kitebedingungen. Das Wasser in der Lagune ist bei Südwind etwas choppy und der Wind kann da (durch die Abdeckung von der Stadt) auch ziemlich ruppig werden. Wir haben uns bei Süd aber nicht auf die Meerseite getraut, da es (noch) kein Rettungsboot oder irgendetwas gab – bei ablandigem Wind also nicht zu empfehlen. Obwohl, das Wasser ist dann dort so herrlich flach, dass man schon in Versuchung kommen könnte 😉

Hier probiere ich zum ersten mal mein handgeshaptes Alaia-Board von brennbar aus. Es läuft einfach suuupergeil!

Bei Südwind in der Lagune. Hier probiere ich zum ersten mal mein handgeshaptes Alaia-Board von brennbar aus. Es läuft einfach suuupergeil! Jetzt hab auch ich Blut geleckt, wenn’s ums strapless-fahren geht.

Hier das Alaia in Großaufnahme.

Hier das Alaia in Großaufnahme.

Die Lagune bei Nordwind: perfekte Flachwasserpiste!

Die Lagune bei Nordwind: perfekte Flachwasserpiste!

... da macht natürlich alles gleich noch mehr Spaß.

… da macht natürlich alles gleich noch mehr Spaß.

Allerdings kann es beim Absteigen auch ganz schön seicht werden :D

Allerdings kann es beim Absteigen auch ganz schön seicht werden 😀

Sieht die Landschaft im Hintergrund nicht irgendwie nordländisch aus? Wahrscheinlich nur durch das blaue Haus ;)

Sieht die Landschaft im Hintergrund nicht irgendwie nordländisch aus? Wahrscheinlich nur durch das blaue Haus 😉

Der Strand selbst ist wirklich toll – zwar ein bisschen rauh mit Schilf und Gräsern, aber ich finde, das macht ihn erst recht schön. Man findet auch erstaunlich wenig Treibgut und im Vergleich zu vielen anderen Stränden, die ich bis jetzt gesehen habe, verhältnismäßig wenig Müll. Das Wasser auf der Meeresseite ist anfangs ganz türkisblau und man kann so ca. 150 Meter stehen, dann kommt ein Steinriff, da sollte man beim Surfen aufpassen.
Je nachdem, aus welcher Richtung der Wind weht, haben wir sowohl auf der Lagunen- als auch auf der Meerseite immer windgeschützte Plätzchen zum Pausieren zwischen den Kitesessions gefunden. Das war natürlich auch angenehm für unseren Hund, der währenddessen am Strand auf uns gewartet hat.

Der Sandstrand in Nin. Die "Hütte", die man vorne sieht, ist im Sommer (glaube ich) eine Kiteschule.

Der Sandstrand in Nin. Die „Hütte“, die man vorne sieht, ist im Sommer (glaube ich) eine Kiteschule.

Unser Wuff hat sich auf jeden Fall wohlgefühlt!

Unser Wuff hat sich auf jeden Fall wohlgefühlt! Zum Schnüffeln gab’s am Beach genug …

Blick aufs Meer. Na, Lust auf Urlaub?

Hier die Meeresseite (bei Südwind superflach). Nein, unser Hund schwimmt gar nicht gern. Er geht auch nicht weiter ins Wasser als auf dem Bild zu sehen, der kleine Feigling!

Oje, wenn ich hier so diesen Beitrag schreibe, will ich gleich wieder weg. Bei uns ist es richtig winterlich – sogar richtig fette Flocken hat es heute schon geschneit. Das muss zu Ostern aber wirklich nicht mehr sein … aber es kann ja nicht mehr lange dauern. Hoffentlich 😉

Und wie sieht euer Traumurlaub aus?

Habt noch einen schönen Ostermontag!

In love with a dragon – Kitesurf-Tipps für Anfänger

Hallo ihr Lieben,

ich kann es nicht abstreiten – ich bin süchtig. Ich hänge zwar nicht an der Nadel, aber an den Leinen. In meinem Falle sind es vier, die mich mit einem Kite verbinden. Von dem Moment an, in dem ich die ersten Meter mit einem Board an den Beinen übers Wasser geglitten bin, gezogen von einem (im Vergleich zu denjenigen aus meiner Kindheit) überdimensionalen Drachen, war es aus mit mir. Ich war angefixt. Wollte nur noch kiten, am liebsten den ganzen Tag, am besten gleich den Job schmeißen und Kiteprofi werden 😀 Egal, bei welchem Wetter. 12 Grad, Nieselregen und 30 Knoten – na und? Gegen das Glücksgefühl, das mich durchströmte, wenn ich das Trapez um meine Hüften und den Zug eines Kites an mir spürte, war kein Kraut mehr gewachsen.
Noch schlimmer wurde es, als ich dann nicht mehr „nur“ auf dem Wasser hin und her fuhr, sondern zu springen begann. Das alles ist jetzt bald vier Jahre her – und keine Besserung in Sicht. Nun gut, vielleicht reizen mich Kitetage bei eisig kalten Temperaturen und ganz fies böigem Wind nicht mehr so. Aber auch nur, weil ich dann meine Tricks nicht so gut üben kann 😉 Die Sache mit dem Kiteprofi werden habe ich mittlerweile auch aufgegeben. Als Österreicherin, die nicht am Neusiedlersee lebt, ist das nicht so einfach. Dafür habe ich vor drei Jahren die Ausbildung zum VDWS-Kite-Instructor gemacht. Das ist ja auch etwas.

DSC_2107

Dunkler Himmel und kühles Wetter:  Surfbedingungen in Österreich

Soweit, so gut. Ich möchte hier heute allen, die sich für diesen Sport interessieren oder mit dem Gedanken spielen, damit anzufangen, einen kleinen Einblick geben: Wie, wann, wo bzw. warum überhaupt?

Beginnen möchte ich mit dem WARUM – denn Gründe fürs Kitesurfen gibt es jede Menge.

  • Beim Kitesurfen kann man wunderbar abschalten; am Wasser gibt es nur dich und deinen Kite und die Natur, den Wind und das Wasser, vielleicht Wellen. Kein Tag, kein Spot ist wie der andere.
  • Kitesurfen entspannt auch nachhaltig (Alltagsstreß ist leichter zu meistern, man wird gelassener); das Glücksgefühl nach einem Kitetag ist unbeschreiblich (stoked!!!)
  • Kitesurfen ist kein rein „mechanischer“ Sport, bei dem immer wieder die gleiche Bewegung ausgeführt wird – es ist spielerisch, man lernt, sich an verschiedenste Bedingungen anzupassen und kann sich ständig weiterentwickeln mit neuen Tricks, Fahren in der Welle usw.
  • Kitesurfen ist kein Kraftsport, man trainiert dabei aber trotzdem ganzen Körper, ebenso werden Koordination und Konzentration gefördert; das Körpergefühl verbessert sich.
  • Egal, wo auf der Welt man diesem Sport nachgeht – man lernt immer neue
    Hoch hinaus – beim Kitesurfen keine Hexerei.

    Hoch hinaus – beim Kitesurfen keine Hexerei

    Leute kennen und baut so mit der Zeit ein Netzwerk an Kitefreunden/-bekanntschaften auf, von denen man viele immer wieder an irgendwelchen Spots trifft.

  • Ergo ist Kitesurfen ein Sport, den man auch alleine gut betreiben kann – denn an jedem Spot wird man schnell neue Kitebuddies finden. Oder Singles finden ihre große (Kite-)Liebe. You never know.
  • Ach jaaa: dass Sport gesund ist, muss ich eigentlich nicht extra erwähnen, oder? Ich tu es trotzdem.
  • Wie jede Surfsportart verkörpert Kitesurfen nicht nur den Sport, sondern ein Lebensgefühl – wer dem Surfin‘ Lifestyle einmal verfallen ist, wird es wahrscheinlich sein ganzes Leben lang sein. Und das garantiert nicht nur wegen des geilen Fluggefühls beim Springen!

So, das sind jetzt nur ein paar wenige Gründe. Es gibt bestimmt noch viele, viele mehr – aber am besten, man findet diese selbst für sich heraus, so macht es auch am meisten Spaß 😉

Der Start: Üben mit Lenkdrachen an Land

Der Start: Üben mit Lenkdrachen an Land (hier unterrichte ich übrigens gerade ;))

Bitte nicht in Eigenregie …

Bevor der große Spaß beginnt, gibt es allerdings ein paar Regeln zu beachten. Klingt jetzt voll spießig, ist aber so. Denn Kitesurfen ist nicht nur absolut megahammermäßig cool, sondern auch eine nicht ganz ungefährliche Sportart. Klar, seit den Anfängen hat es bis jetzt in Sachen Sicherheit enorme Verbesserungen gegeben, und prinzipiell sollte nichts passieren. Prinzipiell! Da die Faktoren Wind und Wasser – und mit den beiden arbeitet man nun mal beim Kiten – aber eben naturgegeben und deshalb nicht berechenbar sind, sollte jeder Kiter zu jeder Zeit wissen, was er tut. Auch und vor allem, wenn es mal brenzlig werden sollte!

Im Kurs lernt man unverzichtbare Vorgänge wie den Relaunch des Kites

Im Kurs lernt man unverzichtbare Vorgänge wie den Relaunch des Kites

Und dazu braucht es unbedingt einen Kurs! Wer mit dem Gedanken spielt, sich einfach irgendwo irgendeinen Kite zu kaufen und einfach loszulegen – no way!!! Ich untertreibe nicht, wenn ich sage, dass so ein Unterfangen lebensgefährlich sein kann. Als Anfänger braucht man nicht nur geeignetes Material, sondern auch jemanden, der einem von den Grundlagen an (ja, auch Theorie!) alles erklärt, was man fürs sichere Kitesurfen braucht. Das ist nämlich gar nicht so wenig, wie man denken mag. Ein Anfängerkurs dauert meist drei Tage. Kiteschulen mit VDWS- oder IKO-Lizenz (die beiden großen Wassersportverbände) gibt es über die ganze Welt verteilt – je nachdem, wo man anfangen mag. Was man auf jeden Fall braucht, sind Wasser und Wind. Dabei ist noch anzumerken, dass nicht jeder (Wind-)Surfspot auch ein geeigneter Kitespot ist. Weiterhelfen können hier Pages wie

http://www.kitesurfatlas.com/spots
http://www.kitesurfspots.com/ oder
http://globalkitespots.com/

IMG_9339

Kalt, aber trotzdem verdammt cool: Kitesurfen am See. Damals hatte ich meine Surfbeanies noch nicht …

Für alle Österreicher gilt: Der Hauptspot in unserem schönen Land ist der Neusiedler See. Hier gibt es je nach Windrichtung mehrere Kiteschulen an der West- bzw. Ostküste. Am besten, man googelt sich durch 😉 Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der Neusiedler See für einen Anfänger ein sehr herausfordernder Spot sein kann. Wind gibt es meist nur bei schlechtem Wetter, dann ist es auch recht kalt, das Wasser ist jenseits von schön flach und außerdem ist der Wind oft böig. Das macht das Lernen nicht einfacher. In Ländern wie Ägypten gibt es zig top-beginnertaugliche Kitespots mit schön flachem, warmem Wasser und konstantem Wind. Andererseits (O-Ton meines jetzigen Mannes: Wer’s am Neusiedler See lernt, der kann überall kiten.) Mit einem Trocken- oder einem dicken Neoprenanzug und den Haubinger Surfbeanies ist zumindest der Temperaturfaktor entschärft.

Girls wanna have fun!

Girls wanna have fun!

Und sonst?

Manche werden sich jetzt auch noch fragen, welche körperlichen Voraussetzungen man fürs Kitesurfen mitbringen sollte. Die gute Nachricht: Es sind weniger, als man denkt. Im Gegensatz zum Windsurfen braucht man am Kite viel weniger Kraft. Gefragt ist Technik und ein Grundverständnis, wie der Kite im Wind funktioniert (das lernt man im Kurs.) Deshalb ist Kitesurfen auch bei weitem kein reiner Männersport, im Gegenteil – es werden immer mehr Mädels, die am Drachen hängen.
Ob Mann oder Frau, schaden kann es nicht, wenn man ein wenig Sportlichkeit mitbringt (oder zumindest dafür aufgeschlossen ist). Wer Erfahrung mit Boardsportarten wie Snowboarden oder windbezogenen Sportarten wie Paragliden oder gar Windsurfen hat, tut sich höchstwahrscheinlich ein wenig leichter. Als Vorübung kann man auch an einem Wakeboardlift üben – das bringt viel in puncto Boardkontrolle. Oder man besorgt sich einen Matten-Lenkdrachen zum Trainieren an Land. Besonders Fleißige können sich schon vorab mit dem Windfenster vertraut machen, zum Beispiel hier.

Tja, und dann? Ich würde sagen: LET THE GLORY BEGIN! Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja mal irgendwo am Wasser? 😉

Foto 5

Wenn ihr Fragen rund ums Kitesurfen habt oder Tipps zum Kiten selbst oder Infos zu Spots, Schulen etc. braucht – nur zu, ich stehe euch gerne zur Verfügung 😉

Hang loose,

Anja

Frühlingsprojekte

Aloha! Ich sitze gerade mit Rechner und Kaffee auf unserer neuen Terrasse und warte auf das Ereignis des Tages – die partielle Sonnenfinsternis! Sehen tut man noch nix, zumindest ich nicht – aber der Hund benimmt sich seltsam, als scheint er zu spüren, dass heute etwas anders ist. Er bewegt sich kaum vom Fleck und starrt misstrauisch, mit gesenktem Kopf, in Richtung Sonne. Das kann natürlich auch Zufall sein, aber prinzipiell spüren Tiere ja viel früher als Menschen, wenn etwas anders ist als sonst. Schon beeindruckend eigentlich.

Rückblick – 1999 … so lang her!

Könnt ihr euch noch an die totale Sonnenfinsternis 1999 erinnern? Ich weiß noch, dass ich am Judenburger Stadtturm stand, um das Spektakel zu beobachten. Von dort aus konnte man auch auf eine Wiese sehen, auf der eine Horde Kühe weidete. Als es langsam dunkel wurde, legten sich plötzlich alle Kühe fast gleichzeitig auf die Wiese – Schlafposition! Ebenso war auf einmal jegliches Vogelgezwitscher verstummt. Selbst Autos fuhren auch kaum mehr welche, weil jeder irgendwo stand und sich das Ereignis live ansehen wollte. Mir wurde ganz anders, irgendwie voller Ehrfurcht. Die Stille fühlte sich fast unheimlich an.
Und als es wieder heller wurde, standen die Kühe simultan wieder auf und begannen mit dem Grasfressen, als wär nix gewesen. Die Vögelchen zwitscherten plötzlich wieder munter weiter. Aus und vorbei mit dem Jahrhundertereignis – so schnell kann’s gehen.

Kettenpflicht im Sommer

Immer noch nichts zu sehen von der Sonnenfinsternis … aber Hundsi steht noch immer so komisch da 😀 Na, dann warten wir mal ab. Ich kann euch ja inzwischen meine Frühlingsprojekte präsentieren. Wenn der Sommer näherrückt, bekomme ich immer einen Extra-Motivationsschub! Letzte Woche hab ich mich wieder auf meine Perlen- und Muschelschätze gestürzt. Im Herbst und Winter bin ich ja eher nicht sooo der Schmuckfan … eher reduziert. Aber in der warmen Jahreszeit – da brauch ich immer jede Menge Halsbänder, Arm- und Fußkettchen. Besonders Fußkettchen! Finde ich totally obersexy. Gibt es etwas, das mehr nach Strand, Meer und Sommer-Sonne-Sonnenschein ausschaut? Für mich nicht. Am besten finde ich gleich mehrere Bänder an einem Fuß. More is more 🙂 Es gibt ja auch so viele Möglichkeiten, die Bändchen, Muscheln und Perlen zu kombinieren … außerdem ist das Knüpfen und Auffädeln so meditativ, ich könnte das den ganzen Tag machen.

Hier hab ich mal eine kleine Auswahl zusammengestellt – vielleicht macht sie euch ja auch so Lust auf Sommer und Beachlife wie mir 😉 Ganz besonders steh ich auf das Kettchen mit der Wassermelonen-Spalte. Wassermelonen sind auch so etwas Herrliches, ohne die geht bei mir gar nix!

IMG_5440IMG_5438IMG_5434IMG_5439IMG_5436IMG_5435

 

Übrigens – es ist immer noch nicht dunkel. Bloß kalt, trotz Sonne, brrrrr 😀 Naja, ein wenig Zeit geb ich der Sonnenfinsternis noch. Habt ihr etwas davon mitbekommen?

Habt einen schönen Tag,

Anja